Verkehrssicherheit

Verkehrswende aus Versehen?

Ein positiver Nebeneffekt von Corona?

Sehr viel Positives gibt es in diesen Tagen nicht zu berichten, auch wenn die Corona-Krise ein paar unerwartete Lichtblicke bieten kann. Die Natur wird nicht mehr so von Menschen gestört und kann sich mehr herausnehmen, wie zum Beispiel diese kecken Ziegen in Wales. Freunde berichten, sie würden allgemein mehr Vögel sehen und hören, was nicht nur anekdotisch zu sein scheint. Und endlich kann man wieder tief einatmen, da sich die Luftqualität erheblich verbessert hat. Und was bedeutet das für die Verkehrswende? 

Martin-Luther-Ring in Leipzig, 2019

Verkehrswende durch die Hintertür?

Was wir mit sehr viel Interesse verfolgen ist die neue Verkehrsplanung, die sich plötzlich in vielen Städten einschleicht. Fußgänger (und in einigen Regionen auch Radfahrer) brauchten eigentlich schon immer mehr Platz als sie eingeräumt bekamen – aber auf einmal aber ist es wahrlich lebenswichtig, dass sie ihn bekommen.  In Brüssel wurden einfach mal die Ampeln ausgeschaltet. Fußgänger und Fahrradfahrer haben jetzt Vorrang und Autofahrer müssen auf sie achten. Bei einem Tempolimit von 20. Der Bau weiterer Fahrradwege ist außerdem geplant. 

Zebrastreifen

Warum Fußgängerüberwege?

Fußgänger und Autos passen im Straßenverkehr meist nicht so gut zusammen. Daher brauchen wir Hilfsmittel, um Fußgänger heil von einer Straßenseite auf die andere zu bringen. Diese Fußgängerüberwege sind mit Straßenmakierungen, Schildern und manchmal Ampeln ausgestattet. Am besten bekannt sind sicherlich die weißen Streifen, die “Zebrastreifen” – bzw gelbe Streifen in der Schweiz.

Es geht aber auch kreativer, wie dieser farbenfrohe Londoner Übergang zeigt, der zum Anlass von Pride 2019 angemalt wurde.  (Wie man sieht, ist dies kein klassischer Zebrastreifen, sondern eine zusätzlich zum Ampelübergang angebrachte Markierung.)

Pride Regenbogen Zebrastreifen in London
“Pride Crossing” in Greenwich (London) im Juni 2019. Foto: funflector

Sicherer Schulanfang

Woher kommen eigentlich Schultüten?

Die Sommerferien sind gerade zuende (oder nähern sich in einigen wenigen Bundesländern dem Ende). Für viele Kinder hat gerade der “Ernst des Lebens” zum ersten Mal begonnen – oder beginnt bald. Zum Glück gibt es aber ja die Tradition der Schultüten, die den Kleinen den Schulanfang versüßen sollen. Wir haben uns gefragt, woher diese Tradition wohl kommt und haben herausgefunden, dass es sie schon seit über 200 Jahren gibt. Laut MDR gibt es erste schriftliche Belege zu dieser Tradition aus Jena (1817), Dresden (1820) und Leipzig (1836). Ursprünglich wurde Kindern erzählt, dass Schultütenbäume in jeder Schule wachsen – und wenn diese ‘reif’ sind, ist es Zeit für die Einschulung! 

Schulanfang mit Reflektor-anhängern in der Schultüte
Better seen than sorry: mit unseren Reflektoren kann man sich sehen lassen!

Sicher Fahrradfahren lernen

Die Ferien neigen sich langsam dem Ende zu – oder sind in einigen Bundesländern schon zuende. Viele Eltern machen sich jetzt Gedanken, ob die Kleinen nun weiterhin zu Fuß zur Schule gehen – oder schon bereit sind, mit dem Fahrrad zu fahren. Fahrradfahren ist gesund, hält fit und schont die Umwelt – sicherlich ein wichtiger Punkt für eine Generation angehender Greta Thunbergs. Natürlich möchte man den eigenen Nachwuchs schon bald aufs Rad umsatteln – aber man möchte auch, dass sie sicher Fahrradfahren lernen. Denn unumstritten ist auch, dass es nicht immer ungefährlich ist und man sich als Elternteil schon seine Sorgen macht: 2017 wurden 29.000 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr verletzt – ein Drittel davon als Fahrradfahrer.  Wie also kann man dazu beitragen, dass die Kleinen auch mit dem Rad sicher in der Schule ankommen?

Sicher Fahrradfahren lernen: Kind mit Helm auf Fahrrad
Sicherheit von Anfang an: der Helm darf nicht fehlen!
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